Martin Gallop in Hamburg
Martin Gallop war am Dienstag in Hamburg im LOGO und ich auch.
Von Martin habe ich zum ersten Mail was im November 2007 im Delmenhorster Kreisblatt gelesen und nach Besuch seiner MYSPACE-Seite war ich schon schwer begeistert vom Musikstil und Stimme. Und voller Vorfreude, denn Martin war als Spezial Guest für die Annett Louisan Tour angekündigt. Dort hatte er ja hinreißende Auftritte. Er brachte echte Auflockerung in das Konzert. Ein tolles Gegenstück zu Annett und ihrer Musik. Und darum so passend! Auf der Annett tour hatte er seinen Auftritt ja nicht klassisch als “Vorband” sondern mittendrin, dieser gipfelte in einem zauberhaften Country-Duett mit dem Lied “More than you should know”.
Nun Martin und Band (die so noch nie zusammengespielt hatten - unter anderem mit Louisan-Band-Multiinstrumentalist Friedrich Paravicini) mit eigenen Konzert. Das LOGO ein kuschliger kleinerer Club. Man steht dort fast mit auf der Bühne. Vom ersten Augenblick Begeisterung im Publikum. Der Funke sprang sozusagen sofort über. Das beflügelte die Musiker auch sichtlich. Die wechselten auch schon untereinander die Intrumente.
Martin konzentriert sich diesen Abend mehr auf die Musik als auf seine unterhaltsame Moderation. Diese war eher dezent. Im Publikum mindestens ein sehr bekanntes Gesicht :). Und dann kündigte Martin eine Sängerin an, die er bei Freunden auf CD gehört hätte, die er aber nicht kannte. Er fand die Musik aber faszinierend usw. - Für Insider und Blick auf uns - das war umgekehrt die Anmoderation für ihn durch Annett. Und dann kam sie auch auf die Bühne als alias Anne Green. Gemeinsam gab es dann nochmal “More than you should know” und ein für Annett ganz neues Lied “Silver Lady” - das sie in ihrer hinreißenden Art interpretierte. Zugabe mit Annett gab’s leider nicht, aber das war ja auch schon mehr als man erwarten konnte mit dem Kauf der Eintrittskarte für 13€. Schön zu sehen, dass es Musiker gibt, die offensichtlich nicht aus kommerziellen Gründen sondern aus Spaß an der Musik auf der Bühne stehen. Am Ende rastete das Publikum vollends aus, so dass Martin und Band nicht um einige Zugaben - natürlich mit “All the popsongs of the world” aber leider ohne seine geniale Interpretation von “Sway”. Hinterher habe ich ihn drauf angesprochen und er hat versprochen es ins Programm zu nehmen.

Das genialste an diesem Club war ja, dass man hinterher mit den Musikern diesen Abend noch feiern konnte. Unvergesslich!
Also bei Gelegenheit unbedingt mal hingehen zu Martin Gallop (im April in Köln und Aachen). Zur Überbrückung aber nicht als Ersatz einfach die CD kaufen: