Annett Louisan - Tourstart in Frankfurt
Sonntag, Februar 1st, 2009Endlich komme ich dazu über ein wirkliches Highlight zu schreiben, das schon zwei Tage zurückliegt. Am Freitag war offizieller Tourstart für die Teilzeithippie-Tour 2009 mit Annett Louisan in der Alten Oper in Frankfurt. Und ich war natürlich dabei
Vor dieser Premiere gab es schon zwei „Warm Up“ Konzerte in Haslach und Gersthofen. Diese Konzerte wurden genutzt um noch das eine oder andere Lied auszuprobieren und das Programm zu formen. In Frankfurt lief dann auch alles perfekt und das nicht nur für das anwesende ARD-Team, die eine kurzen Beitrag für „Brisant“ produzierten. Ich rätsle noch ob es die brisanten Texte sind, die die ARD bewogen haben, diese Sendung auszuwählen.
Das Konzert begann mit dem bekannten Tourgast Martin Gallop, der ja auch schon die letzte Tour begleitete. Diesmal aber nicht so ungewöhnlich zur Auflockerung im Mittelteil sondern allein mit Gitarre und vor Annetts Auftritt. Als musikalische Begleitung wurde dann eine mutige junge Frau aus dem Publikum rekrutiert. Einsparungen überall :) Interessant fand ich zeitweise den Sound der Gitarre, der dem ganzen eine beeindruckende Fülle verlieh.
Die Auflockerung im Mittelteil war auch gar nicht nötig, denn Annetts Auftritt war durch gehend spannend, abwechslungsreich und sehr stimmungsvoll.
Schon zu Beginn gab es wieder diesen „Wow“ Effekt, wenn Annett auf die Bühne kommt und durch den Riesensaal der Frankfurter Oper geht ein begeistertes Raunen. Und das nicht nur wegen ihres neuen Äußeren. Über die Haare wurde ja nun im letzten halben Jahr genug gesagt. Es ist wohl eher das Zauberhafte, das jeder Fee anhaftet . . .
Aber das sind ja nur Äußerlichkeiten. Denn mit den folgenden Songs zeigt sie ganz deutlich wohin die Reise geht.
Der Start mit „Großem Erwachen“ – zum jetzigen Zeitpunkt wohl wie die Faust auf Auge.
Ca. die Hälfte der gespielten Songs waren vom neuen Album „ Teilzeithippie “. Aber auch ein paar echte Klassiker fehlten nicht. Diese gab’s teilweise im neuen überraschenden Gewand.
Herausragend „Die Trägheit“ (auch als kleiner Ersatz für „Die Katze – die mir fehlte
)
Spannend immer wieder, dass Lieder, die auf der CD nicht unbedingt zu meinen persönlichen Favoriten gehören, live besonders gut funktionieren. Dann ist Party auf der Bühne und im Saal. Das feiert die ganze Band und so was springt auf Publikum über. Und das ist kurz danach sehr still, denn auch „Ende Dezember“ fehlt nicht.
Herausragend für mich auch „Ich brauch Stoff“ – soundtechnisch ja mal was Neues auf dem neuen Album- und live wie erhofft der Knaller schlechthin. Bläser werden nicht vermisst. Großes Lob dafür auch an Peter Schneekloth dem Mixer! Der wäre natürlich nichts ohne die geile Band, die diesmal in der „Urformation“ mit Hardy Kayser, Friedrich Paravicini, Christoph Buhse, Jürgen Kumlehn und Olaf Casimir spielt. Und das in Bestform. Gänsehautfördernde Soli inklusive.
Das fantastische Frankfurter Publikum wurde dann auch mit 4 Zugaben belohnt und ich bin froh, dass dies nicht mein letztes Konzert war.
Zum Schluss nahm sich Annett auch noch Zeit um ganz geduldig alle Autogrammwünsche zu erfüllen. Die Geduld gab es auch beim Personal der Alten Oper. Auch dafür ein großes Lob, denn das haben wir ja auch schon anders erlebt.
[mehr Bilder gibts es wie (fast) immer mit Klick auf ein Bild das zum Flick Fotoalbum geht]



























