Archive for the ‘Technik’ Category

Immerdabei-Kamera Teil2

Dienstag, März 10th, 2009

Kürzlich ist mir eine neue kompakte Kamera aufgefallen, die ich hier unbedingt erwähnen muss. Teilweise wird sie in Fachbeiträgen schon als Revolution der Sonsortechnik gefeiert. Ein paar Fujifilm Kameras hatte ich ja schon im ersten Teil dieser “Beitragsserie” erwähnt. Die 6MP Variante gibt es ja offiziell nicht mehr. Offensichtlich wurden die Kundenwünsche von Fujifilm gehört. Nun gibt es die erste Finepix mit Super-CCD-EXR-Chip die FinePix F200EXR. Was ist das Besondere?

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Durch die spezielle Anordnung der Pixel auf dem Sensor könne zwei benachbarte Pixel unterschiedlich verarbeitet werden. Daraus ergeben sich interessante Möglichkeiten. Bei der FinePix F200EXR ergeben sich daraus 3 Aufnahme Modi: Der Hochauflösungsmode (HD)bei dem alle 12 Megapixel wie gewohnt genutzt werden, den HDR-Mode (DR), bei dem durch 2 unterschiedliche Belichtungen mit einem Knips ein Foto mit hoher Dynamik entstehen kann und für mich am interessantesten der Low Noise/High Sensitivity-Modus (S/N)bei dem die ISO Empfindlichkeit herauf und das Rauschen herab gesetzt wird, was besonders bei lichtschwachen Situationen wie Konzerten interessant ist. Bei den letzten beiden Betriebsarten werden die Bilder mit 6MP Auflösung erzeugt, was für mittelgroße Vergrößerungen ja ausreicht.

Diese und weitere Betriebsarten (Macro; Porträt, Nachtporträt, Super Inelligent Flash, …) können sowohl automatisch als auch per Hand ausgewählt werden, die manuelle Einflußmöglichkeiten sind umfangreich. Als Fuji Spezialität können die Fotos den Charakter des inzische historischen Filmaterials annehmen. Alle Features kann man auch hier nachlesen.

Interessant liest sich auch die neue Ricoh CX-1. Die soll den für eine Kompaktkamera ungeöhnlich hohen Dynamikumfang von 12 Blendenstufen haben. Dazu kommt 28-200mm Zoom und die Fähigkeit 4 Bilder pro Sekunde aufnehmen zu können. Mit geringer Auflösung sogar 120 Bilder/s. Zu verdanken ist das einer komplett neuen  internen Bildverarbeitung. Dazu kommt auch noch ein leistungsfähiger Autofocus. Alles Eigenschaften, die man sonst nur von SLRs kennt. Allerdings sollen die beiden Kameras auch über 300€ kosten. Ich bin auf die ersten Bilder gespannt. Die gibt es sicher hier. Wer sich auch eine SLR als “Immerdabei” zumuten kann, kann zurzeit die Kleinen (D40x, EOS1000D) der beiden Großen aber auch schon für knapp über 300€ haben.

Bei den Schnellschußeigenschaften der der Ricoh fällt mir noch ein: Wer auf eine besonders schnelle Kamera aus ist, kommt wahrscheinlich an der HIGH SPEED EXILIM EX-FH20 nicht vorbei, die 1000 Frames/s kann. Das ermöglicht natürlich faszinierende Bilder. Aber auch die kleinen Kompakten haben in Punkto Geschwindigkeit schon was drauf, also auch mal anschauen.

Immerdabei-Kamera

Sonntag, Januar 25th, 2009

Angeregt durch den Tour-Blogger Markus  und wegen mehrerer Nachfragen in den Kommentaren will ich endlich wie versprochen den Beitrag zu Empfehlungen und Überlegungen für digitale Kompaktkameras fertig stellen.

Wenn es möglich ist nutze ich natürlich die D60. Aber sie passt nicht in die Hosentasche und sie wird an der Einlasskontrolle zu Konzerten meist nicht aktzeptiert, wenn man keine Fotogenehmigung hat. Für solche Fälle und eigentlich fast immer hab ich auch noch was Kleines dabei. Aktuell ist das die IXUS 950 IS.

Ausschlaggebend für den Kauf war damals (Herbst 2007) der Image Stabilsator, der “extra” Sucher und das hübsche Design mit Metallgehäuse. IXUS hatte es mir schon immer angetan. Der IS ist bei nicht bewegenden Objekten und schlechten Lichtverhältnissen wirklich eine Hilfe. 8 Mega-Pixel sind völlig ausreichend. Vor allem graust es einem ja vor noch mehr Pixel pro cm², wenn man sich das Rauschen aktueller Kameras ansieht. Hier gab es auch bei der 950IS einen Rückschritt zum Vorgänger. Ein paar weitere Nachteile (außer die bautechnisch bedingten) habe ich leider aber auch schon ausgemacht bzw. da hab ich schon besseres bei anderen gesehen. Was mich stört ist zum Beispiel, dass die Belichtungszeit nicht manuell einstellbar ist. Bei der Blende stört das wegen der sowieso sehr eingeschränkten Möglichkeiten weniger. Bei Konzerten fotografiere ich meistens mit Spotmessung. Lästig ist, das dies jedes Mal neu eingestellt werden muss. (Oder mach ich was falsch?) Ein wenig mehr herausholen kann man aus den kleinen Canon Cameras mit dem Canon Hackers Deployment Kit (über das ich schon berichtete) .

Wenn ich mich jetzt für eine kleine Kamera entscheiden sollte, wären folgende Kriterien wichtig: geringe Pixel-Packungsdichte, ab 8Megapixel, 3-4fach Zoom, manuelle Einstellmöglichkeiten, Image-Stabilisator.

Eine gute Orientierung ist die Seite (englischsprachige) DPREVIEW.COM. Neben sehr aktuellen ausführlichen Tests gibt es auch eine gut geführte Datenbank. Die Pixel-Packungsdichte bestimmt entscheidend (nicht ausschließlich) das Rauschverhalten. Je mehr Megapixel pro cm², je größer in der Regel das Rauschen. Mal zum Vergleich: bei einer Canon IXUS 950 IS (8MP) werden 32MP/cm² auf den kleinen Chip gepresst, bei einer NIKON D60 (10MP) mit DX-Chip sind es 2,7MP/cm².

Bei den Canon Cameras würde aktuell damit die IXUS 960 IS oder die 870IS in die engere Auswahl kommen. Die Powershot G9 trägt wohl schon etwas auf und spielt preislich auch schon wieder in der unteren DSLR (Spiegelreflex) Liga.

Wenn man zum Thema Megapixelwahn und Rauschverhalten recherchiert, kommt man auch an der “legendären” FujiFilm FinePix F30 Digitalkamera (6 Megapixel) nicht vorbei. Vermutlich die Kamera, die die Grundlage für die 6-Mega-Pixel Initiative war. Die Kamera kann man kurioserweise bei einem Amazon Händler auch heute noch für 499€ kaufen. Sicher sind auch die FujiFilm Nachfolgemodelle eine Überlegung wert, zum Beispiel die Fujifilm FinePix F100fd oder 50fd oder ziemlich neu die 60fd. Nach meiner Theorie (geringe Pixeldichte) sind sicher die nicht ganz frische Samsung NV8, die Leica D-LUX 4 (die wohl nicht in der Hosentschen sondern chic in  Lederhülle ;) ) und die Nikon Coolpix S700 Digitalkamera (12 Megapixel, 3-fach opt. Zoom, 2,7. Letztere wäre (ohne sie gesehen zu haben) meine Empfehlung für heute. Aber ansehen und ausprobieren ist natürlich besser.

Das Rad neu erfunden

Mittwoch, Januar 14th, 2009

Das ist doch mal was neues und Konsequenz in der Produktlinie :D


Apple Introduces Revolutionary New Laptop With No Keyboard

(Achtung: Satire ;) ) Aber super gemachtes Video von ONN

Pixel & BarCode

Dienstag, Januar 13th, 2009

Gestern ist mir eine Plakat “in die Hände gefallen” auf dem ich eine interesannte Entdeckung gemacht habe. In einer Ecke ist ein quadratischer Barcode aufgedruckt und ein entsprechender Hinweis, dass es mit Hilfe einer Scannersoftware fürs Handy mehr Informationen zur Veranstaltung gibt.

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Mir war dieser Barcode bisher nicht aufgefallen. Er ist Verhältnis zur Plakatgröße ja auch klein und unauffällig. Meine Recherchen haben aber ergeben, das dieses zusätzliche Werbemittel schon ca. 2 Jahre eingesetzt wird und dass es da unterschiedliche Systeme und Software gibt.

In Japan ist das wohl Normalität auch bei anderen Produkten. So gibt es beispielsweise solche Codes auch auf CDs. Die werden mit dem Handy abfotografiert und eine entsprechende Software wandelt die Daten in einen Link der z.B. zu weiteren Infos oder zu Beispielmusik führt um.

Ich habe neben dem altbekannten Strichcode noch QR-Code, Datamatrix und Beetaggs entdeckt.

Ein Beispiel für Handy-Software liefert z.B. Qode. Hier gibt es Software für eine Reihe von Handys. Es werden Strichcode, Datamatrix und QR-Code unterstützt. Weitere Softwarebeispiele sind. QuickMark (auch Windows Mobile), i-nigma und KAYWA. Letztere bieten sogar einen Generator zum selber machen solcher QR-Codes. Beispiel :-) :

qrcode

Ein wenig anders sehen die Barcodes (genauer. BeeTaggs) der Firma  Connvision aus. Hierfür gibt es auch eine spezielle Software z.B. für die Direktverknüpfung zu ebay geben und auch einen universellen Generator für alle drei Systeme.

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Die Wundergitarre - Gibson Black Fire

Sonntag, Dezember 14th, 2008

Ich habe mich schon gewundert, was es alles schon gibt. Morgen erscheint mit großem Werbefeldzug die “Black Fire” des großem Gitarrenherstellers Gibson. Die sieht nicht nur gut aus. (Aber auch darum ist sie mir ausgefallen, weil bei mir eine ähnlich rot gemusterte Gitarre zu Hause steht.) Das entscheidene ist die Technik, die drin steckt. Neben der Robot-Guitar-Technik die die Gitarre automatisch mit kleinen Motoren stimmt (sieht cool aus) , ist da noch die Chameleon-Ton-Technik die praktisch jeden Klang ermöglichen soll und leuchtene Master-Control-Knob, die Steuerzentrale. Die Webseite von Gibson erklärt alles, es wird auch heftig in Foren diskutiert. Am Ende kommt aber wieder auf den Gitarristena an, der enstscheidet was da rauskommt. Und 3500$ sollte man dann auch noch übrig haben oder etwas Glück und gewinnt so ein Teil mit einem eigenem Videobeitrag.

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Offline

Samstag, Dezember 13th, 2008

Nach gut 7 Jahren mit einem DSL-Anschluss war ich jetzt zum ersten Mal ein paar Tage offline zu Haus. 2 Anrufe bei T-Home und die vermeintliche Ursache war klar. Das DSL-Modem, das genausso alt ist wie der Anschluss war defekt. zum Glück hatte ich aus einer Tarifwechsel-Aktion noch eine Eumex 300IP rumliegen. Um mit dem freundlichen Hinweis, dass der per Konfiguration auch als Modem betreibbar ist, war der Internetanschluß in kurzer Zeit wiederhergestellt. Allerdings nur für 24 Stunden. Da war plötzlich der Zugamg gesperrt wegen eines falschen Kennwortes, dass ich aber nicht geändert hatte. Komisch. Also gab es neue Zugangdaten per Post und dadurch noch zwei internetfreie Tage - eigentlich auch mal ganz nett ;-)

Microsoft teched Barcelona

Donnerstag, November 6th, 2008

In dieser Woche bin ich in Barcelona auf der “teched” EMEA von Microsoft. Die Europa-Ausgabe der größten Veranstaltung von MS für IT Professionals.

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Viel neues gibt es von Microsoft zurzeit ja nicht. Darum wird ein wenig in die Zukunft geschaut, alte Sachen aufgewärmt oder wiederholt. Schwerpunkte sind die R2 von Windows Sserver 2008, Office Communikation, Virtualisierung mit Hyper-V und SCVMM, Windows 7 und IE8.

Bei der Vielfalt der Themen gibt es natürlich immer interessante Sachen, zumal man hier die gelegenheit hat einige Gurus zu treffen und zu befragen. Und die Tatsache, dass einige Produkte nicht mehr ganz taufrisch sind, at den Vorteil, dass man unter Umständen von den Erfahrungen und Servicepacks profitieren kann. Oft gilt ja die Regel: niemals ein Produkt vor Erscheinen von SP1 einsetzen.

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Barcelona hört sich natürlich toll an. Die Realität besteht aber aus 10 Stunden klimatisierten, fensterlosen Räumen zusammen mit anderen fast 5000 Leuten. Nächstes Jahr findet das ganze dann in Berlin statt. Dann muss ich mir bei Abreise von den Kollegen auch nicht mehr “Schönen Urlaub” anhören :D

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Foto - Aufrüstung - Systemwechsel

Dienstag, Juni 24th, 2008

Nun ist es passiert. Ich bin im Digitalfoto Zeitalter angekommen. Ich hatte mir schon das NIKON D60 Kit mit zwei Objektiven ausgeguckt. Dies gab es bei einigen Anbietern zu einem wie ich fand attraktiven Preis. Genau zu dem Zeitpunkt machte ein bekannter Elektronik Großmarkt das unwiderstehliche Angebot, diesen attraktiven Preis auf grund des gewonnenen Viertelfinals um ein Viertel zu kürzen. Ich hatte am Montag frei und zufällig in der Nähe des Marktes und hab dann endlich zugeschlagen. Eigentlich war ich bisher ja auf der Canon Linie und wollte auch dort bleiben um z.B. ein 70-300mm-Objektiv weiter nutzen zu können. Hier ist jetzt ein 55-200 auch mit dabei. Und für das Canon teil finden sich sicher Interessenten

Das waren lange Stunden, bis der Akku endlich aufgeladen war :) und ich die ersten Testfotos machen konnte. Und heute Abend dann gleich die Feuertaufe - Annett Louisan auf der Kieler Woche.

Canon Hacker’s Development Kit

Montag, Juni 23rd, 2008

Dieser Beitrag liegt schon eine Weile auf Halde. Vor meinem nächsten will ich ihn aber schnell veröffentlichen ;) 

Für Besitzer einiger Canon-Compact-Cameras gibt es seit einiger Zeit einige coole Funktionserweiterungen zum Download. Diese werden als “Firmware” aufgespielt. Allerdings nur temporär. Die Firmware befindet sich auf der Speicherkarte und wird bei Bedarf beim Start per Hand geladen. Durch diese Software erhält man ein erweitertes Menü und auf Wunsch mehr und andere Info-Anzeigen im Display. Am nützlichsten ist mir dabei die Akku-Ladezustands Anzeige erschienen. Bei meiner IXUS 950IS kam die Akku Warnmeldung immer wirklich extrem kurz vor Schluß. Andere praktische Möglichkeiten sind z.B. Obergrenzen bei Auto ISO, Mindestbelichtungszeiten setzen und RAW Daten speichern. Man kann Skripte erstellen und abarbeiten und noch viel mehr.Ich habe ehrlich gesagt “nicht alles” ausprobiert. Die Grenzen der Optik und des Aufnahmechips bleiben natürlich erhalten.

Hier gibts die Software.

Vorher sollte man sich aber hier im deutschen Forum informieren.

Viel Spaß bei Expermintieren!

25 Jahre “Handy”

Samstag, Juni 14th, 2008

Am 13.06.1983 brachte Motorola das erste Mobiltelefon auf den Markt.  Das DynaTAC 8000X wog knapp 800 Gramm und kostete knapp 4000$.

Bei HEISE.DE ist eine hübsche Bilderserie von Vorgängern, Prototypen und Werbefotos aus dieser Zeit. Daraus geht auch hervor, dass das Wort “Handy” nicht unbedingt eine deutsche Erfindung ist, wie öfter behauptet wird.

Für mich war das mal Anlass ein paar Highlights aus meinem “Handymuseum” rauszusuchen:

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(von links nach rechts) Ein BOSCH-C-Netz Autotelefon (zum “beschwe(h)ren, das Telekom-”C-Pocky” in Ziegelsteinform, daneben das Motorola 3200 (in der Form ein direkter Nachfolger des ersten Mobiltelefons!), das gelbe Hagenuk Global Handy exklusiv für Ferrari gebaut (das gab es auch in rot und schwarz) und zuletzt ein relativ neues Siemens SX-1 mit Sybian OS und Nokia (!) Dateistruktur und die Tasten gewöhnungsbedürftig an der Seite). Die letzen drei funktionieren noch tadellos. Für das Motorola habe ich zum Handy-Geburtstag das Ladeteil repariert und sogar noch zwei fast neue Akkus. Also wird das noch eine Weile leben. Wenn man sonst mit einem Mobiltelefon nicht mehr besonders auffällt, mit diesem wohl wieder. Zur Einführung dieses Gerätes auch, da es noch sehr exklusiv war. Ich glaube der Preis lag mal bei 8000 DM.