Queen Mary 2 - Ausgedockt
Dienstag, Dezember 6th, 2011Queen_Mary_2_-_Ausgedockt_(1_von_1)-2
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QM2 ausgedockt - und Tschüß - sch… war das kalt ![]()
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Am letzten Mittwoch hatte ich ein Musikerlebnis der ganz besonderen Art. Zum zweiten Mal veranstalteten Hamburger Musiker unter Federführung von Regy und Susannah Clasen “Die Arche legt ab!” eine Konzertreihe auf der Barkasse „MS Hedi“ für “Die Arche” e.V.
Letztes Jahr waren wir beim Konzert mit Anna Depenbusch und Stephanie Hundertmark. Diesmal war es Katrin Wulff und Stefan Gwildis. Katrin Wulff spielte die erste Runde mit Klavier- bzw. Keyboardbegleitung. Ich hatte sie vorher noch nie gehört oder gesehen. Sie hatte aber auf jeden Fall so viel Ausstrahlung, dass ich bei Betreten des Bootes sofort wusste, dass sie es ist, die gleich singen wird. (Nein, nicht weil sie schon am Micro stand, wir standen zusammen am Tresen.
)
Nach der ersten Rundfahrt wurde noch mal kurz angelegt und dann kam Stefan, leider war die Runde etwas kürzer. Dafür war es schon dunkel und das Wetter war für diesen „Sommer“ extrem gut. Dazu Stefan Gwildis in kleiner Runde im Hamburger Hafen. Stefan Gwildis der erzählt, dass er früher Geld dafür bekommen hat, damit er aufhört zu singen, ist jetzt schlauer geworden: Er läd die Leute auf ein Boot ein, fährt in den Hafen, “und wem es nicht gefällt kann ja gehen..”
Aber die gab es wohl nicht. Was kann es schöneres geben. Wohnzimmerkonzert deluxe. Stefan spielte selber noch Akustikgitarre und wurde vom Cello und Motorengeräusch begleitet. Natürlich spulte er kein Standardprogramm ab, sondern er macht ja aus jeder Situation ein Lied. Krönung des Ganzen war sein Song „Dock Nr.10“ direkt am Dock Nummer 10 bei Blohm&Voss. Dazu noch ein kurzer Schnack aus der Jugendzeit und natürlich zum Hintergrund dieser Fahrt. Anschließend wurden wir auch noch von der sympathischen Regy Clasen am Kai erwartet und sie durch uns mit einem Lied begrüßt. Familiäre Atmosphäre, gute Musik und der Hamburger Hafen bei Nacht, und das Ganze noch für eine gute Sache – ein schöner Abend.
Fotos habe ich nicht gemacht. Es war doch ziemlich eng auf dem Kahn und sehr dunkel, ich glaub es hätte nur gestört.
Schon am letzten Wochenende waren wir in Berlin. Die Bundesregierung hatte zum Tag der offenen Tür geladen. Das war zwar nicht der Grund unseres Besuches, aber da es sich gerade so ergab haben wir auch drei der geöffenet Einrichtungen besucht. Die Türen oder Tore waren zwar offen, aber bevor man die passieren durfte musste man unterschiedliche Sicherheitskontrollen durchlaufen. Für einen Rundgang im Gebäude des Verteidigungsministerium gabs z.B. einen Besucherausweis im Tausch mit dem Personalausweis, Datenauszeichnungsgeräte einschließlich Fotoapparate und Mobiltelefone mussten am Eingang abgegeben werden. Taschen durften aber nicht abgegeben werden. Im Bundeskanzleramt wo dann nicht die Bundeswehr kontrollierte war es umgekehrt. Foto ja, Tasche nein. Das alles lief aber alles reibungslos und gut organisiert. Später im Finanzmisterium gab es vom Zoll dann nur die Frage nach Stich- und Schußwaffen. Im Innesministerium waren wir nicht. Vermutlich waren dort dann Ganzkörperscanner, wer weiß
Im Verteidungsministerium gab es interessante Fakten zum dortigen sogenannten Bendlerbau, zum Ministerium, einen Werbefilm der Bundeswehr und eine Führung durch Haus einschließlich Ministerbüro. Alles wenig überraschend oder aufregend. Zur Demystifizierung sind solche Veranstaltungen vielleicht doch geeignet. Spannender fand ich dann schon den Besuch im Bundeskanzleramt.
Über die “Schönheit” der “Elefantenwaschmaschine” kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein. Architektonisch ist der Bau aber ganz sicher interessant. Einen Teil davon konnte man von Innen und außen begucken oder auch mal andere Perspektiven entdecken.

Der Hubschrauber der Bundeskanzlerin konnte besichtigt werden und im Kanzler(zoo)garten waren zahlreiche Imbissstände und Musik. Speisen und Getränke waren zu moderaten Preisen angekündigt. Maßstab für diese Werbung waren vermutlich durchschnittlicher Abgeordnetenbezüge. Da am Eingang aber Wasserflaschen abgegeben werden mußten waren an diesem (letztem ?) Sommerwochenende bei 30 Grad im Schatten die Umsätzte garantiert. Während im Verteidigungsministerium die Ahnengalerie der vergangenen Minister mit schlichten Schwarzweiß-Fotos gebildet wurde, hängen im Kanzleramt die alten Bundeskanzler in Öl. Gerhard Schröder in einer seltsamen Goldplakettenoptik.
Abends ging es dann zum Finanzministerium. Dort haben wir neben dem interessanten Eingang, (dieses Wandbaild aus DDR Zeiten)

aber nur den Innenhof gesehen, denn dort stand das eigentliche Ziel unseres Besuches: eine Bühne. Und welch ein Zufall, heutiger (also letzte Woche Samstag) Gast: Annett Louisan. Aber dazu gibts es einen neuen Beitrag.
In letzter Zeit ist es hier ja sehr still geworden. Dafür gab es verschiedene Gründe. Klar ist die Zeit immer knapp. Aber manchmal gibt es wichtigeres als bloggen.
Insider wissen ja, mit einem Klick rechts auf das Flickr-PlugIn gibt es wenigstens fast immer aktuelle Fotos.
Vielleicht schreibe ich demnächst mal wieder was, falls es jemanden interessiert. An interessanten Themen hat es eigentlich nicht gemangelt. Trotz einer Menge Arbeit gab es auch Musik, Konzerte oder private Reisen.
Hier die absolute Kurzfassung:
Kurztrip nach London Anfang September
Kurztrip nach Oslo mit der MS Color Magic (der Weg war das Ziel)
Die Arche legt ab - Ein kuschliges Konzert für einen guten Zweck mit Anna Depenbusch und Stephanie Hundertmark auf einer Barkasse im Hamburger Hafen
Konzert mit Tina Dico in Flensburg
Annett Louisan “Bohemè” erscheint nach Platin und Fünfach-Gold endlich auf Vinyl.
Zwei Stationen unserer Reise, die leider letzte Woche Mittwoch endete will ich noch nachtragen. Am Dienstag waren wir im Deutschen Bergbau Museum in Bochum. Das Wahrzeichen Bochums der Förderturm des Museums ist ja schon von weitem sichtbar. Von unserem Hotel war es nur ein kleiner Fußweg, also bot es sich sehr an den einzigen Regentag dort zu verbringen. Nachdem wir relativ ziellos durch die zahlreichen Austellunghallen gelaufen waren, dabei auch einige interessante Exponate gesehen haben und auch die Aussicht vom Förderturm genießen durften, nutzen wir noch die Gelegenheit in einer Gruppe eine Führung durch das Anschauungsbergwerk zu erhalten. Und das hat sich wirklich gelohnt. 17m unter der Erde sind hier 2,5 km Stollen, Technik und Infrastruktur zur Anschaung des Erz- und Kohleabbaues ausgebaut. Auf humorvolle Art werden Fakten, Wissen und Anekdoten von damls und jetzt vermittelt. Beeindruckend und wirklich interessant. Auch an einem warmen Sommertag sollte man sich aber für dort unten aber was überziehen, denn die Temperatur beträgt ca. 12Grad. Und immer schön auf den Kopf aufpassen
Die Bilder von dort habe ich leider versemmelt, denn ich habe die Speicherkarte schon vor dem Sichern erstmal sicherheitshalber formatiert
So fehlt jetzt das Panorama von Bochum und Details von unter Tage.
Ich mag ja eigentlich keine Vergnügungsparks, aber mit Kindern kommt man irgendwann nicht dran vorbei und heute konnte ich einem eine große Freude damit machen, dass das Ziel MoviePark Bottrop-Kichellen hieß.
Die guten Sachen also zuerst: Wir hatten ein Bombenwetter, wolkenloser Himmel und bis zu 29 Grad. Das kann zwar in so einem Park ja schon mal zu heiß werden, wenn man lange in Warteschlagen verbringen muss. Das war hier aber nicht mehr der Fall. Offensichtlich ist durch das Ferienende in Nordrhein-Westfalen auch das Saison Ende erreicht. Zu Hochsaison Preisen bekommt man hier schon ein paar weniger Fahrgeschäfte und Shows und das auch nur von 10-17:30Uhr und um 18Uhr ist dann auch ganz Ruhe. Das ist Mitte August also im Hochsommer schon etwas befremdlich. Die gute Seite war, es gab kaum nennenwerte Wartezeiten, dadurch hat man eventuell natürlich mehr gesehen und gefahren als in der Hochsaison. Bei diesem Wetter waren die vielen Fahrgeschäfte, bei denen man nass wird natürlich eine willkommene Abwechslung.
Neben den Fahrgeschäften, in denen teilweise auch Filmthemen (Horror, Aliens, Ice Age.. )gab es unterhaltsame Erlebnis Film Inszenierungen. So z.B. Shrek in 4D - Also 3D Bild und Rütteln, Luft und Wasser an der Bestuhlung oder die witzig umgesetzte Reise in der Zeitmaschine u.a. im Flugsimulator. Nicht nur die Zeitreise ließ den Tag dann auch wie im Fluge vergehen. Mangels Betrieb der Holzachterbahn (das ganze Gebiet sah aus wie eine ausgestorbene Western Stadt)
habe ich mich auf eine Fahrt mit der Hängeachterbahn hinreißen lassen, mit Loopings und Schrauben und was weiß ich, ich dachte mir fliegt alles weg.
Allerdings sah die schwere Konstruktion doch wesentlich vertrauenserweckender aus, als die der Holzachterbahn.
Nett fand ich ein so harmloses Fahrgeschäft in der ein paar Boote mit Wasserkanonen herumfahren und auch am Rand Wasserkanonen stehen die von Umstehenden bedient werden können. Faszinierend wie schnell sich Leute finden um auf andere frende Leut zu schießen. Toller Sommerspaß. zum Glück hatte ich das Teleobjektiv mit, so blieb dort dann alles trocken.
Geschossen wurde auch in der Stunt-Show
die in eine fitiven Filmdreh gebettet wurde und in der sehr überzeugend angeblich eine junge Frau aus dem Publikum als Ersatz für eine beleidigt auscheidende Kollegin gewonnen wurde. Ich bin immer noch nicht sicher ob die aus dem Team oder aus dem Publikum oder Team war.
Insgesamt war es also doch ein lustiger Tag. Schön, schön, schön, … aber nun ist auch gut.
Außer ein paar Bilder die es noch im Flickr-Album gibt. Dabei auch verbotene! Ja, es gibt wirklich Stellen wo nicht fotografiert werden durfte. So bei einer Achterbahn, die ihre eigenen Fotos verkaufen wollte, oder bei diesem, das extra noch mal heruntergefahren um mir zu sagen, dass die Kamera in der Taschen bleiben soll.
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